TRANCERIE EMILIANE STOPPT DIE MASCHINEN ZUR UNTERSTÜTZUNG DER ESN-INITIATIVE.
Trancerie beteiligt sich meinungsstark an dem von ESN, Electromechanics Synergy Network, angekündigten und koordinierten Produktionsstopp, gemeinsam mit anderen europäischen Industrieunternehmen wie ArcelorMittal und ThyssenKrupp, um ein starkes und eindeutiges Signal an nationale und europäische Institutionen zu senden.
In Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, und Slowakei, haben sich viele Unternehmer dazu entschlossen, die normalerweise für die Produktion aufgewendete Zeit zu nutzen, um Mitarbeitern, Presse und Behörden die entstandene ernste Lage, sowie die Notwendigkeit dringend zu handeln, bevor es zu spät ist, zu erläutern.
Ohne eine rasche Wende droht eine Deindustrialisierung Europas, die dann den Kontinent auf die Rolle eines exklusiven Dienstleisters verbannen würde.
Es werden weder Privilegien noch finanzielle Zuwendungen gefordert; vielmehr geht es darum, die Möglichkeit zu haben, sich unter gleichen Wettbewerbsbedingungen mit jenen zu messen, die nach anderen Regeln, oder unter extrem vereinfachten Bedingungen produzieren.
Wenn Europa nun endlich Schutzmaßnahmen für die Stahlproduktion einführt, ist es unerlässlich, auch industriepolitische Maßnahmen zum Schutz von Halb- und Fertigprodukte zu entwickeln; andernfalls bleiben diese gefährdet, und einzelne Unternehmen können dem kaum etwas entgegensetzen.
Leider stehen wir nicht vor einem bloß drohenden theoretischen Risiko, sondern vor einer bereits im Gange befindlichen Krise, belegt durch einen Rückgang der Auftragseingänge, eine Verlangsamung der Produktionslinien, und den Verlust qualifizierter Arbeitsplätze.
Die politischen Gremien wurden informiert, und sind sich dessen bewusst, dass die Fertigung in unserer Branche eine Exzellenz darstellt, und für strategische Bereiche, wie Automotive, die Energieverteilung, Haushaltsgeräte, und industrielle Anwendungen, von grundlegender Bedeutung ist.
Darüber hinaus sind Millionen von Arbeitskräften in die Lieferkette eingebunden, dass bedeutet, dass eine grosse Zahl von Familien ein Interesse an der Aufrechterhaltung der Produktion auf europäischem Boden hat, und die sozioökonomischen Folgen dieses gefährlichen Trends könnten äußerst schwerwiegend sein.
Die Werke von Trancerie Emiliane ziehen es vor, den Betrieb lieber jetzt für eine Stunde zu stoppen, um morgen nicht endgültig stillzustehen.
ESN wird weiterhin darauf drängen, dass die Institutionen auf kontinentaler Ebene Maßnahmen ergreifen, die auf strategischer Planung und einer langfristigen Vision basieren, um den europäischen elektromechanischen Sektor für die nahe Zukunft zu strukturieren.